Sommertouren 2016

Auf der Elbe bis nach Helgoland

Wer sich noch nicht auf eine große Reise mit einer Segelyacht traut, der kann sich mit einer Sommertour von der Elbe bis nach Helgoland üben. Mit drei Segelyachten und ihren Eignerinnen und Eignern boten sich für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die erst kürzlich ihren Bootsschein erworben hatten, die Möglichkeit, ein Wochenende mit den Eignern auf deren Yachten zu verbringen. So wurden sechs Personen mit je zwei Mann auf die drei Segelyachten verteilt.
Sommertouren 2016

Wetter als Problem?

Auch das Wetter sollte über das Wochenende besser werden, so dass einem echten Törn nach Helgoland nichts im Wege stand. Allerdings schien es, als würde uns der Wind einen Strich durch die Rechnung machen. Nachdem gegen Mittag endlich alle sechs Teilnehmer entsprechend an Bord waren, konnte es auch schon losgehen.
Die gesamten Sachen wurden verstaut und es wurde Kurs Richtung Helgoland aufgenommen. Die Sonne schien, jedoch ließ der Wind immer mehr nach.  Auch das Setzen der Segel haben wir schließlich nach zweimaligem Versuch dann final gelassen und es letztlich mit Motorkraft an diesem schönen Abend bis auf die Oste geschafft, um dort letztlich zu ankern. Mit einem Blick auf einen einmaligen Sonnenuntergang trafen wir hier mit allen drei Segelyachten aufeinander.
Die Windvorhersagen waren leider auch weiterhin nicht sonderlich vielversprechend, so dass wir uns dann doch kurzentschlossen entschieden, eine kurze Nachtschicht auf See einzulegen. Mit dem Boot sollte es also etwa gegen 01.00 Uhr nachts weiter Richtung unserem Ziel nach Helgoland gehen. Vor Cuxhaven wurde es nicht besser und die Windverhältnissen blieben leider unverändert, so dass wir letztlich sehr wenig Schlaf einen Zwischenstopp im schönen Cuxhaven einlegten.
Segeln bei Nacht

Gefahr in der Nacht

Vor allem für die neuen Mitsegler war diese “Nachtwanderung” eine sehr interessante Erfahrung, da man gerade in der Nacht auf viele Sachen mehr aufpassen muss. Nach einigen Stunden Schlaf trafen wir am kommenden Morgen im Hafen auch die anderen Schiffe wieder, die allerdings ohne eine Nachterfahrung den Weg bis nach Cuxhaven bestritten hatten.
So wurde gemeinsam beschlossen, am folgenden Nachmittag den Weg endlich nach Helgoland zu wagen. Nach einer windigen und sonnigen Tour trafen wir gegen Abend endlich im Hafen von Helgoland ein. Hier war schließlich “Päckchenliegen” angesagt.
So hat man sich in diesem Fall genau überlegt, wohin man letztlich ging, bevor man einen Weg über knapp acht Schiffe antrat. Es schien so, als hätten wohl noch mehr Segler die Idee gehabt, an diesen Tagen nach Helgoland zu segeln und die schöne Insel voll und ganz zu genießen.